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Neuer Virus
Henry1980
300.000 Infektionen mit "Nyxem"-Wurm

Der Wurm "Nyxem", der am 3. Februar seine Schadensfunktion ausführt, hat bereits Hunderttausende Systeme weltweit infiziert. Er löscht Word-, Excel- und Powerpoint-Dateien, Gratis-Entfernungstools sind bereits verfügbar.

Ein neuer Computerwurm verbreitet sich derzeit rasant im Netz.



Der PC-Schädling mit den Namen "Nyxem.E" oder "Blackmail" hat weltweit bereits Hunderttausende Rechner infiziert. Als Besonderheit trägt er eine so genannte Payload mit sich - eine Schadensfunktion, die zu einem bestimmten Zeitpunkt ausgelöst wird.



"Was den Nyxem so besonders 'gefährlich' macht, ist, dass er im Gegensatz zu den meisten anderen Würmern eine explizite Schadensfunktion aktiviert", führt Joe Pichlmayr, Chef des österreichischen Anti-Viren-Unternehmens Ikarus, aus. Am 3. Februar überschreibt der Wurm alle Dateien mit den Endungen .doc, .xls, .ppt, .zip, .pdf, .rar und .mdb.



Das führt dazu, dass der ursprüngliche Inhalt dieser überschriebenen Dateien verloren geht. "Der Wurm sucht dabei auf allen Festplatten eines PC oder Servers - auch mit dem infizierten System verbundenen Komponenten wie externe Festplatten, Netzwerklaufwerke oder USB-Sticks sind davon betroffen", so Pichlmayr.

02.02.2006 - 11:58 Uhr
Henry1980
habe ein Entfernungstool wenn wer

benötigt...
02.02.2006 - 11:59 Uhr
henri2oo6
wird aber auch zeit - hau weg den müll !
02.02.2006 - 12:00 Uhr
Huggy
Hmm... ich hab seit letzter Woche NOD32,

der soll wohl schon seit Jahren DER

Allesscanner schlechthin sein.



Und falls ich ihn doch habe, isses mir

auch egal. Hab alles auf ner externen

Platte gesichert...



Wie verbreitet sich der Wurm eigentlich?
02.02.2006 - 12:15 Uhr
Henry1980
300.000 Systeme infiziert

Der Wurm schickt von jedem infizierten

System eine Nachricht an einen so

genannten Counter, also einen Zähler im

Web. Dadurch ist es möglich, exakt zu

bestimmen, wie viele Systeeme tatsächlich

vom Wurm infiziert worden sind.



In den zehn Tagen seit seinem erstmaligen

Auftreten sind somit 300.000 Systeme

infiziert worden. Die am meisten

betroffenen Länder sind Indien, Peru,

Italien, die Türkei und die USA. Der Blick

auf die Logdateien des Counters zeigt,

dass auch viele österreichische Betriebe,

Provider und universitäre Einrichtungen

betroffen sind.
02.02.2006 - 12:17 Uhr
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