Meine Meinung:
Wer diesen "Beruf" ausübt muss ein abgeschlossenes Medizinstudium vorweisen, weil erst so sichergestellt ist, dass das notwendige medizinische Fachwissen vorhanden ist.
In der Regel reicht es bei Tätowierern nichtmal für einen Hilfsschulabschluss. Es gibt auch keine anerkannte "Berufsausbildung", und ihr Halbwissen eignen sich diese Leute, die sich für große Künstler halten weil sie früher in der Förderschule die Toiletten beschmiert haben, aus irgendwelchen Heftchen an.
Nur mal so zum nachdenken:
Die Haut ist das größte Organ des Menschen.
Ein Tätowierer braucht keinen Schulabschluss, keine Ausbildung und kein Fachwissen um seinen Opfern krebs- und allergieauslösende giftige Stoffe in offene Wunden zu schmieren. Einzig die körperliche Anwesenheit bei einem circa 25-minptigen Vortrag über allgemeine Sauberkeit am Arbeitsplatz wird verlangt. Von den ganzen Krankheiten, die ebenfalls übertragen werden können, beispielsweise Hepatitis und HIV, ganz zu schweigen. Das Tauschen irgendwelcher Nadeln reicht nicht, da konstruktionsbedingt eine richtige Desinfektion der Aufnahme der Nadeln in diesen Maschinchen nicht möglich ist, und sich somit genau dort mit Viren kontaminiertes Blut sammelt und damit von "Kunde zu Kunde" übertragen wird.
Für die danach häufig auftretenden Komplikationen nach dieser Körperverletzung haftet der Tätowierer, dank vom Kunden unterschriebenen Haftungsausschluss, in keinster Weise.
Da müssen sich dann andere drum kümmern, wenn dann wegen der Folgen des Gepfusches (schwere Entzündung, Blutvergiftung, Nekrose) als letzte Maßnahme ein Arm oder Bein amputiert werden muss, um das Leben des Patienten zu retten, oder aber der Mensch sein restliches Leben, bis zu einem höchstwahrscheinlich qualvollen Tod, starke Medikamente nehmen muss, weil er mit HIV und/oder Hepatitis infiziert wurde.
Um jemandem eine Salbe gegen Sonnenbrand verschreiben zu dürfen braucht man Abitur und ein abgeschlossenes Medizinstudium. Danach haftet man voll für jeden Behandlungsfehler. Sprich für Fehler drohen Geld- und Freiheitsstrafen. Vom Verlust der Approbation (Zulassung) ganz zu schweigen.
Und angebliche "Berufserfahrung" ersetzt noch lange kein medizinisches Fachwissen, welches man nur durch ein entsprechendes Studium erlangen kann.
Lustigerweise darf so ein Dreck, wenn die Leute ihre Dummheit bereuen, ebenfalls nur von einem entsprechend ausgebildeten Arzt entfernt werden.
Wie ich schon sagte, einfach mal darüber nachdenken.