Der Teufel weint gar bitterlich
wartet umsonst auf Beute
er fühlt sich schon ganz knitterich
der Hölle fehl'n die Leute.
Die tanzen auf den Straßen jetzt
anstatt daheim zu wohnen
im Karneval sind sie gesetzt
die Geister und Dämonen.
Herr Teufel sieht das sorgenvoll
den Wahnsinn und die Hektik
Fasching begegnet er mit Groll
er schätzt die Dialektik.
Man könnte ja die Furcht verlier'n
vor all den finstren Mächten
denkt Satan und fängt an zu frier'n
nach den durchzechten Nächten.
Den Narren ist es einerlei
man feiert ohne Gnade
sie wissen, es ist bald vorbei
und finden's ziemlich schade.
Und darauf hofft Freund Luzifer
er blickt auf den Kalender
den Aschermittwoch liebt er sehr
der freche Frauenschänder.
Verprasst ihn jetzt, all euren Lohn
lasst freien Lauf den Trieben
danach wartet die Hölle schon
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