Am 26. April 1986 explodierte das "Restrisiko" der Atomtechnologie:
Gewaltige Mengen Radioaktivität, 200 mal soviel wie bei den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki, gelangten in die Umwelt. Bis zu 100.000 Menschen sind bislang an den Folgen der Katastrophe gestorben. Von der ausgetretenen Radioaktivität trugen schätzungsweise 7 Millionen Menschen Schäden davon. In der Umgebung des Reaktors häufen sich bis heute Krebserkrankungen und Mißbildungen. Die heutige Strahlenbelastung liegt noch weit über die Hälfte derjenigen von 1986. Nach der Katastrophe wurde in Deutschland kein einziges AKW mehr genehmigt und Jahre später vereinbart die rot/grüne Bundesregierung mit der Energiewirtschaft den Atomausstieg.
Bis 2020 soll der Atomausstieg vollzogen sein und alle Atommeiler abgeschaltet werden, als erste die alten und störanfälligsten.
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