Die Reportage hies: Draussen lauert der Tod- die tragische Geschichte von David Vetter, die war echt interessant.
David Vetter litt seit seiner Geburt an einer seltenen
Erbkrankheit, dem Immundefekt SCID, und besaß keinerlei Abwehrkräfte
gegen jede Art von Erregern. Gleich nach seiner Geburt wurde er von den
Ärzten isoliert – in der Hoffnung, schnell einen Weg zu finden, David
zu heilen. Als alle Versuche fehlschlugen, wurde aus der
Übergangslösung ein Dauerzustand. Fortan lebte der Junge in einem
sterilen Kunststoffisolator. Als er im Alter von drei Jahren versuchte,
ein Loch in die Kunststoffschicht zu stechen, wurde er über seine
Krankheit aufgeklärt - worauf sich sein psychischer Zustand
verschlechterte.
Insgesamt 12 Jahre lang lebte David ohne
Körperkontakt zur Außenwelt, bis die Ärzte ein weiteres Experiment
wagten, um den Jungen ein normales Leben zu ermöglichen. Nach einer
Knochenmarkspende von seiner Schwester durfte David den Isolator
verlassen. Doch nur zwei Wochen später starb David an einer Infektion -
kurz nachdem er seine Mutter zum ersten Mal berührt hatte.
soweit ich das richtig mitbekommen habe, können dank ihm 90% aller Fälle geheilt werden.