Leipzig - Bundespräsident Joachim Gauck hat die SPD als treibende Kraft bei der Durchsetzung von Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität gewürdigt. „Es war die SPD, die auf Reform statt auf Revolution setzte. Und es war die SPD, die den mühsamen und schließlich mehrheitsfähigen Weg beschritt, das Leben der Menschen konkret Stück für Stück zu verbessern, anstatt utopische Fernziele zu proklamieren“, sagte Gauck am Donnerstag beim Festakt zum 150-jährigen Bestehen der deutschen Sozialdemokratie in Leipzig.
Unter Anspielung auf die umstrittene rot-grüne Reformagenda 2010 sagte Gauck anerkennend: „Manchmal (...) gelingt es Parteien sogar, gerade den eigenen Wählern Zumutungen aufzuerlegen, mit Entscheidungen, die bisherigen Linien oder kurzfristigen Parteiinteressen widersprechen.“ Das sei zwar parteiintern nicht populär. „Aber wir haben es erlebt: Gerade solche Entscheidungen waren oftmals verantwortungsbewusste Entscheidungen für das ganze Land.“
Für die Betroffenen heißt das dann wohl "Armut in Freiheit"...
Danke, Pfaffe!
Es mag ja Leute geben, die Gauck für einen guten Bundespräsidenten halten.
Für Merkel ist er das bestimmt.