Zumal der Steuerberater in Hinsicht auf die Steuer"verschwendung" des Staates (die es aus meiner Sicht tatsächlich auch gibt) ausführt:
"…dann sinkt natürlich die Akzeptanz, zu zahlen. Das ist mein subjektiver Eindruck. Man kann das natürlich nicht messen."
Wir haben hier also ein nicht nachweisbares, persönliches Gefühl eines Steuerberaters...
"ZEIT ONLINE: Die Leute tricksen weniger, aber zahlen dennoch ungern Steuern?
Müller-Kern: Ja, weil die Akzeptanz eben davon abhängt, wie sinnvoll der Staat das Geld am Ende ausgibt"
UNGERN zahlen traditionell ALLE Steuern...
Da nehme ich mich nicht aus.
Tolles Interview...
Momentan läuft die Debatte aber in die Richtung: Sind wir nicht alle Hoeness?
Auch wenn ich ungern Steuern bezahle, so bezahle ich sie doch und kann mich nicht durch ein Aufgebot von kriminellen Helfershelfern aus der Steuer- und Bankbranche aus der Affäre ziehen.
Ich kann mich auch nicht durch das Steuergefälle in anderen Ländern "arm" rechnen, wie das große Unternehmen tun.
Ich kann mich auch nicht als Steuerhinterzieher öffentlich rechtfertigen, dank meiner Kontakte zu meinen Spezies in den Zeitungsredaktionen.