um mal auf das ursprüngliche Thema zurückzukommen... erstmal bin ich ja zutiefst überrascht, dass hier tatsächlich eine Diskussion über die Qualität des Fernsehprogramms zustande kommt
Konsum von Privatfernsehen hat sich bei mir in den letzten Jahren so weit reduziert, dass ich nur noch bei ausgewählten Sachen hängen bleibe (Simpsons, South Park, etc.) und nur noch eine Sendung habe, wo ich dann wirklich mal versuche, die zu gucken (Boston Legal). Der Rest kommt, wenn denn Interesse besteht, aus Homeshopping eMule (meist direkt aus den Staaten im Original). Die restliche Zeit, wenn die Kiste dann wirklich mal an sein sollte, hänge ich auf den öff-rechtl. Sendern... mag sich spießig anhören, aber die haben im Gegensatz zum Rest ein anspruchsvolles Programm. Klar gibts da auch Rotze (ich spreche jeder Boulevard-Sendung ihre Daseinsberechtigung ab) und anderes, was mich kein bisschen Interessiert (Volksmusik), aber dazwischen gibt es mit Nachrichtensendungen (Tagesschau, Tagesthemen, heute (-journal)), Magazinen (Kulturzeit) und Wissenssendungen (nano, hitec) einfach mal anspruchsvolles Fernsehen. Wenn auf den Privaten gezeigt wird, wie Nudeln oder Knabberkram hergestellt wird, dann gibts bei den öff-rechtl. ne Poduimsdiskussion über Stammzellenforschung...
Sonst tatsächlich auch mal die Fernsehzeitung nehmen und bewusst ankreuzen, was einen interessiert... Lieber weniger gucken und dafür selektiver... damit reduziert sich die Menge und durch das bewusstere gucken findet man auch wieder gefallen am Medium.
Meine Meinung (eines überzeugten GEZ-Zahlers)