Gestern war ich am Strand von Keksdorf und wollte mein Boot mit einem Seil aus dem Wasser slippen, dummerweise hat jemand an dem Seil angefasst und der Fahrer hat es nicht gesehen. Es ist gekommen wie es kommen musst, das Seil ist gerissen und hat eine sehr tiefe Fleischwunde verursacht, so tief, dass man den Knochen sehen konnte.
Wir also den Notarzt gerufen (der meinte erstmal: Das ist eigentlich gar kein Fall für uns, die Hand ist ja noch dran. Sie haben ihn dann trotzdem in die Doberaner Klinik gefahren. Dort angekommen wurde die Hand erst auf Protest des geschädigten geröntgt (man weiß eigentlich nie ob ne Sehne verletzt ist oder nicht und wenn dem so sein sollte, muss sie innerhalb von 4 Stunden gflickt werden).
Der dot praktizierende Arzt wollte die Hand einfach wieder zu nähen und fertig.
Auf Anfage nach einer OP sagte der Arzt, dann müssen sie nach Plau oder Schwerin fahren, denn dort gibt es Spezialisten für solche Fälle und da sie (Zitat

Ja Zimmermann sind, brauchen sie Ihre Hand ja noch....(klar jeder andere Mensch kann sie ja entbehren, da Gott so gnädig war und 2 Hände geschaffen hat).....
Den Transport musste der Geschädigte auch noch selbst organisieren...kein Krankenwagen, kein Notarzt, garnix....der gute Mann hätte unterwegs auch abklappen können, denn so wie die Hand ausgesehen hat, hätte ich sie als Laie abgeschnitten (starkt übertrieben)
Ergebnis: Was der Arzt in der Doberaner Klinik mal eben zusammenflicken wollte, wurde in SN bei einer 2,5 Stundenop wieder gerichtet, nicht auszudenken was passiert wäre, wenn die Hand mal eben so geflickt woden wäre......
Scheiß Versorgungssystem in D.