Amores Perros bedeutet übersetzt Hundeliebe (oder auch ugs. dreckige Liebe - also beides treffend) und so sind es denn auch die cleveren Vierbeiner, die drei individuelle Filme zu einem Ganzen zusammenfügen. Über die Beziehung zu ihren Hunden versteht man das Handeln der einzelnen Protagonisten, die in einen Strudel aus enttäuschten Hoffnungen, unerfüllten Träumen, Liebe, Gewalt und Tod gesaugt werden. So ist der Satz von Susana „Wenn du Gott zum Lachen bringen willst, erzähle ihm von deinen Plänen“ ein Motiv des Filmes. Die drei Handlungsstränge erzählen jeweils das Scheitern der Protagonisten an ihren Plänen. Auch wenn das Ziel der Pläne dem Beobachter als gut erscheint, werden diese dann durch Schicksalsschläge vereitelt. Die komplexe Erzählstruktur von Amores Perros verläuft nicht linear, sie ist unkonventionell und überlagert mehrere Ebenen. Als Ausgangspunkt dient der Autounfall am Anfang des Films, über den der Regisseur geschickt die einzelnen Handlungsstränge entfaltet, die sich mitunter überschneiden, sich aber nie gänzlich treffen. Die mit einer Handkamera eingefangenen grobkörnigen Bilder tragen zur einzigartigen Atmosphäre von Amores Perros bei, der sich als Schauplatz der pulsierenden Millionenmetropole Mexiko-Stadt bedient, die vor den Augen des Zuschauers zu einem modernen Sodom und Gomorrha avanciert. Für Regisseur Alejandro González Iñárritu bedeutete Amores Perros die Fahrkarte nach Hollywood, wo er nach seinem Beitrag zum Episodenfilm 11'09'01, mit den Dramen 21 Gramm und Babel noch komplexere Werke präsentierte.
16.01.2008 - 17:21 Uhr
*poLLux
16.01.2008 - 18:10 Uhr
Emotional_Freakshow
ich wollte South Central posten...hab aber keene bilder
was das?
16.01.2008 - 18:12 Uhr
*poLLux
menace to society
yoyo chekk the fLow,kLick-kLack,bang bang,scheiße du bist tot *prust* ^^
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