FEED
"in wirklich sehr genialer Film!
Allerdings ist er nichts für schwache Nerven und leere Mägen. Der Film krazt an der Grenze des guten Geschmacks. Teilweise geht auch 2 Schritte darüber hinaus - aber das sehr gekonnt!
Diesen Film kann ich jedem empfehlen der etwas Besonderes sucht."
"Der Film Feed erzählt eine fiktive Geschichte, beruhend jedoch auf der wahren Tatsache dieses menschlichen Fetisches. Sexuelle Erregung durch das Gefühl der Macht und Unterdrückung einer anderen Person sind wohl für diese Menschen der Hauptgrund, ein anderes Leben immer mehr zu zerstören. Es handelt sich trotzdem um eine juristische Grauzone, denn die sogenannten Opfer, die täglich Essen in sich reinstopfen, machen das alles freiwillig und fühlen sich wie eine Prinzessin. Fernab gesellschaftlicher Normen werden sie von einem Mann verehrt und erhalten von ihm was sie brauchen. Etwas Nähe, Zuneigung und Essen.
Dieser Wahnsinn wurde 2005 durch Regisseur Brett Leonard perfekt, in hundert Minuten Filmlaufzeit, auf den Punkt gebracht. Gleich zu Beginn wird man durch die eigenwilligen Kameraaufnahmen und Schnitttechniken in den Sumpf der Perversion gezogen. Der australische Ermittler Phillip verdient seinen Lebensunterhalt im Dingfestmachen von kranken Irren, die ihre Gelüste zu weit treiben. So sieht man auch gleich zu Beginn einen Kannibalen der gerade mitten im Ritual von Philipp erwischt wird. Die Kamera huscht schnell, zoomt nahe ran und schafft dadurch ein perfekt abgestimmtes Filmerlebnis. "