Zweibrücken/Berlin - Einige für die EU-Kongo-Mission vorgesehene Bundeswehrsoldaten werden wegen des Vorwurfs zweifelhafter Sex-Praktiken nicht in den Einsatz geschickt. Die Bundeswehr bestätigte am Mittwoch in Berlin, dass sie in der Kaserne im pfälzischen Zweibrücken "Fehlverhalten im Umgang miteinander" untersuche.
So solle einem Soldaten Obst ins Gesäß geschoben und dann mit einem Paddel darauf geschlagen worden sein. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums sagte: "Keiner der Soldaten, die sich etwas haben zu Schulden kommen lassen, wird in den Kongo geschickt."
Betroffen ist das Fallschirmjägerbataillon 263, das einen Teil der Soldaten für den Kongo-Einsatz der Bundeswehr stellt. Nach bisherigem Erkenntnisstand hätten die beschuldigten Soldaten "auf freiwilliger Basis" mitgemacht, sagte der Sprecher der Division Spezielle Operationen in Regensburg, Christian von Platen.
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