Also ich muss schon sagen,
die Welt kann echt ungerecht
sein. Die eine rackt den
ganzen Tag, arbeitet von
morgens bis abends, oft
sogar am Samstag und
Sonntag (und das ist im
öffentlichen Dienst), um Ihre
Zahlen zu schaffen, die sie
erbringen muss. Wenn sie es
nicht schafft, gibt es ne
Abmahnung oder gleich die
Kündigung. Es bleibt ihr also
nichts anderes übrig, als
weiter zu racken und das
Leben an sich vorbeiziehen
lassen. Denn wenn man jeden
Tag, von 8-21 Uhr arbeitet,
bleibt nicht mehr viel vom
Leben, keine Zeit für Hobbies,
für Freunde....
Die andere sitzt auf Arbeit,
hat kaum Arbeit, weiß vor
Langeweile nicht mehr was sie
machen soll. Alle Seite im I-
Net sind abgegrast (zum
Glück darf man sie privat
nutzen), mit den Kollegen
brauch man sich auch nicht
unterhalten, sind alles
Langweiler. Man macht schon
früher Feierabend, als man
eigentlich darf, weil man sonst
stirbt vor Langeweile. Aber
keiner will es wahrhaben von
den Kollegen, das keine
Arbeit da ist, eher im
Gegenteil, es wird einem
vorgeheuchelt wie schwer man
es doch hat, das man gar
nicht weiß wohin vor lauter
Arbeit. Und wenn man den
Mund aufmacht, kriegt man
gleich einen auf n Deckel von
oben. Und sie will unbedingt
arbeiten.
Bloß leider kündigen kann
man in beiden Beispielen
nicht, denn wer freiwillig
kündigt im öffentlichen
Dienst, ohne was im Hinterhalt
zu haben, ist mächtig blöd.
Obwohl es sicherlich erst mal
erleichternd ist, aber was
kommt danach? Nichts..
jedenfalls nicht die
Sorglosigkeit, die man hat im
ö.D., man kriegt pünktlich
sein Geld ohne eigentlich was
dafür getan zu haben. Aber ist
das der Sinn des Lebens????
Und wenn man denn noch
bedenkt, es sitzen Millionen
Leute arbeitslos zu haus, wo
2/3 arbeiten will..... Was
denkt ihr darüber? Was würdet
ihr anstelle der beiden tun?