Der ganze Artikel ist nicht zu lesen und das was zu lesen ist, bietet nicht gerade detailierte Informationen.
Habe selbst die Erfahrung gemacht, wie schwer es Menschen gemacht wird, die einen nahen Angehörigen pflegen, die nötige Hilfe und Unterstützung zur Pflege zu bekommen. Da hilft nur eines "Kämpfen was das Zeug hält", das ist für alle sehr Kräftezehrend, aber es lohnt sich.
Zum Artikel:
Für ein Kind ist in einem solchen Fall nicht das Sozialamt direkt, sondern das Jugendamt zuständig. Die Familie muss auch nicht ihr gesamtes Vermögen aufbrauchen ein Schonvermögen ist zu berücksichtigen ( ist auch nicht besonders viel, aber immerhin).
http://de.wikipedia.org/wiki/Eingliederungshilfe
ww.lwl.org/spur-download/bag/orientierungshilfe_behinderungsbegriff endf_24112009.pdf
http://www.berlin.de/sen/soziales/behinderung/eingliederungshilfe/
Wenn die Leistung wirklich weiterhin abgelehnt wird: Wenn nötig Beratungsschein beantragen und einen Fachanwalt aufsuchen.
Sozialstellen, z. B. von Caritas und/oder Diakonie aufsuchen, die kennen sich sehr gut mit solchen Dingen aus und helfen beratend sowie oft auch durch entsprechende Einmalzahlungen (zusätzliche Hilfe die man auch ganz unbürokratisch erhält).
Was mir immer wieder etwas bitter aufstößt:
Das Ganze wird jetzt genutzt, um die Behörde öffentlich für ihr fehlerhaftes Verhalten anzuprangern und Druck auszuüben. Das ist auf der einen Seite richtig, auf der anderen Seite sollte der Familie schnell geholfen werden und das geht in erster Linie auf dem Rechtsweg, es hilft niemandem, wenn sich alles aufregt und am Ende keiner etwas tut.