@Edith

Sehr gut möglich, das die Vermieter mittlerweile selbst mit Existenzängsten zu kämpfen hatten. Hier kann man echt wahnsinnig werden............
@Andreas
Du stellst dir das Alles ja wiedereinmal ganz einfach vor.....
Das Amt hätte zwar die Miete übernommen, bestimmt aber nicht die bis dahin entstandenen Anwalts- und Prozesskosten. Zudem wären erneute Probleme vorprogrammiert gewesen, denn bis zum Schluss war die weitere Pflege dieser Frau nicht geklärt. Meines Erachtens hatte sie die bitter nötig. Im Gegenteil, jede Hilfe wurde abgelehnt, eine alte Frau die so auffällig ist, darf man nicht mehr unbeaufsichtigt lassen.
Die Vermieterin hat das einzig Richtige getan und das als einzige, sie hat den sozialpsychologischen Dienst informiert, damit dieser alles in die Wege leitet, um der Frau zu helfen,damit sie eben nicht auf der Straße landet. Aber dieser ist ja nicht einmal an die Frau herangekommen, keiner der vielen "HELFER" und "UNTERSTÜTZER" hat es für nötig gehalten, vorzusorgen für den Fall das sie doch geräumt wird und den sozialpsychologischen Dienst mit einzubeziehen, der dieser Frau richtiggehend hinterhergelaufen ist.
Euch würde ich sehen wollen, an der Stelle der Vermieter. Würdet ihr euch die ganze Verantwortung für eine alte, kranke Frau aufbürden lassen, die zudem mittlerweile unberechenbar geworden ist. Im schlimmsten Fall hätte es passieren können, das sie eine Pfanne mit Fett auf dem eingeschalteten Herd vergisst und das ganze Haus abfackelt. In dem Fall würdet ihr dann wahrscheinlich noch schreien, der Staat soll euch euer Haus ersetzen, weil ihr dieser Frau Obdach gewährt habt.