Als Spam [spæm] werden unerwünschte, in
der Regel auf elektronischem Weg
übertragene Nachrichten bezeichnet, die
dem Empfänger unverlangt zugestellt werden
und massenhaft versandt wurden oder
werbenden Inhalt haben. Dieser Vorgang
wird Spamming oder Spammen genannt, der
Täter Spammer.
Begriffsherkunft [Bearbeiten]
Der Begriff entstammt dem Spam-Sketch der
englischen Comedyserie Monty Python´s
Flying Circus: In einem Café besteht die
Speisekarte ausschließlich aus Gerichten
mit SPAM, die „SPAM“ teilweise mehrfach
hintereinander im Namen enthalten. SPAM
ist ein Markenname für Dosenfleisch, 1936
entstanden aus spiced ham, fälschlich auch
spiced pork and meat/ham.
Ein Gast verlangt nach einem Gericht ohne
SPAM, die Kellnerin empfiehlt ein Gericht
mit „wenig“ SPAM. Als sich der Gast
daraufhin aufregt, fällt ein Chor aus
Wikingern, die die beiden anderen Tische
besetzen, mit einem Loblied auf SPAM ein,
bis der Sketch im Chaos versinkt. Im
anschließenden Abspann wurden die Namen
der Mitwirkenden ebenfalls um „Spam“
ergänzt. Im Sketch wird das Wort „SPAM“
insgesamt knapp 100 mal erwähnt[1].
Die Nutzung des Begriffs Spam im
Zusammenhang mit Kommunikation hat ihren
Ursprung wahrscheinlich in den Multi User
Dungeons. Dort bezeichnete Spam zunächst
nicht Werbung, sondern das von manchen
Nutzern praktizierte massenhafte
Überschwemmen des Text-Interfaces mit
eigenen Botschaften (vgl. Flood). In den
Zusammenhang mit Werbung gebracht wurde
das Phänomen Spam zum ersten Mal im
Usenet. Dort bezeichnet man damit
wiederholte Artikel in den Newsgroups, die
substanziell gleich sind oder für dieselbe
Dienstleistung werben.
Im Oktober 2006 hat der
Lebensmittelhersteller Hormel Foods einen
Streit vor dem europäischen
Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt um
die Marke SPAM verloren.
Auswirkungen [Bearbeiten]
Spam verursacht im System der weltweiten
E-Mail-Kommunikation einen erheblichen
Schaden. Da heutzutage kaum mehr
ungestörter E-Mail-Empfang möglich ist,
wird angenommen, dass immer meh