@Josi Hu
Wenn es "nur" auf Ironie basiert, glaube ich das die sog. "Denke" bei Männern grundsätzlich nicht vorhanden ist.

Ansonsten denken Frauen sowohl auch Männer in unterschiedlichen Variationen.
Das Bild vom starken Geschlecht:
Über die physiologischen Unterschiede lässt sich nicht streiten: Männer sind im Schnitt nicht nur zehn Zentimeter größer und entsprechend schwerer als Frauen, sie haben auch eine stärker entwickelte Muskulatur, sind eher zu Höchstleistungen fähig – und sie haben ein größeres Gehirn.
Schwieriger wird es bei der Frage, warum dieses männliche Gehirn anders funktioniert als das weibliche. Männer mögen im Schnitt eine bessere räumliche Vorstellungskraft haben und deswegen auch besser einparken können und die talentierteren Mathematiker sein.
Dafür gelten sie aber auch als aggressiver und konkurrenzorientierter (erklärt somit die Haltung von @Ben Hur mir gegenüber) und – was Frau doch schon immer wusste: Männer denken immer nur an Sex, neigen zur Untreue und halten wahre Gefühle für Schwäche.
Solche Klischees halten sich hartnäckig. Das Bild vom starken Geschlecht – in unserer heutigen Zeit kommt ER da gar nicht so gut weg. Ganz klar: Männer ticken einfach anders als Frauen. Aber was steckt dahinter?
Alles eine Sache der Gene, heißt es da oft als Erklärung. Oftmals zieht man das Steinzeitmodell heran. Der Mann, der Jäger. Er erlegt die Beute, manchmal unter Einsatz seines Lebens, und versorgt die Familie mit Fleisch. Schon seit Urzeiten ist ER auf diese Aufgabe vorbereitet und stürzt sich in die Gefahr und ins feindliche Leben.
Die Frau dagegen sorgt für die Nachkommen, verrichtet zusammen mit den anderen Frauen leichte, filigrane Arbeiten und geht allenfalls zum Beerenpflücken aus der Höhle. Immerhin scheint dieses Rollenbild so stabil zu sein, dass es sich über die Generationen der Jahrtausende gehalten hat.
Ein Blick auf die klassische 1950er-Jahre-Familie mag das bestätigen. Allerdings hat sich dieses klassische Rollenbild in unserer Gesellschaft mittlerweile gewaltig geändert. Und ich sage als Mann - na Gott sei Dank wurde ja auch langsam Zeit - dass Machgehabe der Männer.
Bleibt also noch die Frage, ob es wirklich die "egoistischen Gene" sind, die den Mann auf maximalen Reproduktionserfolg programmieren, wie manche Evolutionsbiologen meinen. Geprägt wird jeder Mensch durch Umwelt, Kultur und vieles andere.
Dementsprechend auch das Denken und Handeln eines Mannes.