korrekt.. für den "mieter" der arbeitskraft ist es eine aufwandsleistung, die er steuerlich viel besser absetzen kann als eigene angestellte, er muss keinen großartigen kündigungsschutz beachten, kann sich mehr leute besorgen oder ganz einfach bereits beschäftigte entsorgen..
der stundenlohn eines zeitarbeiters orientiert sich dabei mitunter an völlig hahnebüchenen tarifverträgen (ich war mal über einen bezahlt der sich eigentlich mit christlichen heilberufen befasste).
die zeitarbeitsfirma wiederum hat kein interesse einen zeitarbeiter in ein korrektes arbeitsverhältnis zu entlassen, da sie nunmal mit einem eingesetzten zeitarbeiter selbst ihr geld verdient
somit ist und bleibt es ein markt für die arbeitgeber, der angestellte selbst bleibt eine ersetzbare ware und wird in vielen fällen auch so behandelt.
es gibt auch gegenbeispiele gut funktionierender überlasser die sich wirklich um die angestellten kümmern und wirklich bemüht sind jene in ein richtiges arbeitsverhältnis zu bringen.. die sind aber eher die ausnahme und widersprechen auch dem gewinnorientierten unternehmensziel der zeitarbeitsfirma.
fazit: leider ist zeitarbeit alles andere als eine chance, da jobs nur angeboten werden, wenn sie auch von den kunden selbst benötigt werden.. man gibt eben mehr geld aus für einen angestellten mit dem man keinen stress hat wenn es eng wird. das ist effektiver und auf dauer günstiger für die unternehmen.
ich selbst habe 2 jahre über die zeitarbeit bei ein und dem selbsen auftraggeber gearbeitet, die exakt selbe arbeit gemacht, zum teil besser als die hausangestellten selbst und dennoch im schnitt 200 - 300 € weniger pro monat verdient - eine übernahme gab es nicht, obwohl alle vorraussetzungen erfüllt waren und man entsorgte mich innerhalb von drei tagen ohne vorwarnung. wie toll dann meine zeitarbeitsfirma mit mir umging, hab ich dann einen richter klären lassen
grüße