ich kann mir vorstellen, dass personen in "geschlossenen" beziehungen noch eher bei einem streit sich verziehen oder nach außen streben, da sie dort mehr glück vermuten?
lebe ich "offen" in einer beziehung, weiß ich vielleicht sogar besser, was ich an dem partner habe, da ich meinen radius auch mal vergrößern darf und ebenso erfahre, was an dem vermuteten schöneren leben in freiheit wirklich dran ist.
engstirnigkeit führt nur zu kopfschmerzen und mit dem besitz an seinem partner kommt nicht auch die allumfassende zufriedenheit.
ist es nicht gut, dass sich menschen heute finden dürfen, die sexuelle treue als das i- tüpfelchen einer beziehung erleben? ist es nicht gut, dass sich menschen finden dürfen, die diese treueform nicht brauchen, um sich als paar zu erleben und sich zu lieben?
ich bin froh, dass es bunter geworden ist in der liebes- und lebenslandschaft. dass sich jeder deshalb mehr damit auseinandersetzen muss, was er will und was er kann, das darf man auch als chance sehen, es muss nicht nur bedeuten, nicht liebensfähig oder nur egoistisch zu sein.
zu jeder beziehungsform gehören zwei (mindestens) - es sollte passen, alles andere ist schnurz