Thema "Schlafstörungen"
Wer kennt das nicht, der mit psychischen
Problemen zu tun hat: Man kann und kann
nicht einschlafen. Zuviel Dinge gehen
einem durch den Kopf. Die Arbeit, Probleme
in der Partnerschaft und unerledigtes
kreisen im Kopf und bringen einem um den
Schlaf.
Bei Angst- und Depressionserkrankungen
gehören die Schlafstörungen in den meisten
Fällen zum Krankheitsbild. Vielleicht
helfen Ihnen meine nachstehenden
Problemlösungen weiter:
Oft liegt man im Bett wach und kann
einfach nicht einschlafen. Schlafraubend
ist auch der Gedanke "...ich muss doch
schlafen", der Sie unbewusst unter Druck
setzt. Vielleicht hilft es Ihnen wenn Sie
sich vor Augen halten, dass Sie auf jeden
Fall den Schlaf bekommen, den Sie auch
benötigen. Grundsätzlich ist es so, dass
das Schlafbedürfnis von Mensch zu Mensch
unterschiedlich ist. Benötigt der eine 10
Stunden Schlaf, kommt der andere mit nur 5
Stunden aus. Sicherlich ist es Ihnen auch
schon passiert, dass Sie am Abend vor dem
Fernseher gesessen haben und sich nach
einiger Zeit gefragt haben, "Um was geht
es denn da überhaupt?!" In diesen Phasen
holt sich der Körper bereits seine ersten
Schlafminuten. Zeiten, die Ihnen beim zu
Bett gehen fehlen. Wenn Sie Probleme mit
dem einschlafen haben, sollten Sie auf das
Abendprogramm weitgehend verzichten oder
auf nur einzelne Sendungen reduzieren.
Gehen Sie stattdessen etwas spazieren,
lesen ein gutes Buch, treffen sich mit
Freunden oder suchen sich anderweitige
Beschäftigungen, bei denen Sie sich etwas
konzentrieren müssen. Ziel ist es, den
"natürlichen Schlafdruck" wieder
herzustellen.
Den natürlichen Schlafdruck erreichen Sie
auch mit Schlafreduzierung. In
Schlaflabors hat man festgestellt, dass
Schlafentzug z.B. auch ein gutes Mittel
gegen Depressionen ist. So dürfen z.B.
schwerst depressive eine Nacht lang nicht
schlafen. Das Ergebnis ist, dass der
Körper sogenannte Endorphine ausschüttet,
wie sie z.B. auch Sportler haben. Diese
Hormone sind Körpereigen und verschaffen
31.05.2006 - 4:28 Uhr