@armand: shreib dein geblubber doch bitte woanders, weil das ist ja schon peinlich... zum Thema "Faule Arbeitslose" lege ich dir folgenden Artikel sehr ans Herz:
http://www.bpb.de/publikationen/C25W0J,0,0,Faule_Arbeitslose.html
Und da ich weiß, dass das Lesen von Texten jenseits der BILD-"Artikel" für einige immer etwas schwieriger ist (komplizierte Sätze, weniger Bilder und Arbeit mit Quellen und so), hier ein kleiner Auszug, der dich zum Nachdenken anregen soll:
"Allein der Schaden durch Schwarzarbeit wurde vom Bundesministerium für Arbeit 1993 in einer Broschüre auf über 200 Milliarden DM geschätzt. Im gleichen Jahr betrug der finanzielle Aufwand für Arbeitslosengeld und Arbeitslosenhilfe 56 Milliarden DM. Selbst wenn alle Leistungsempfänger "Arbeitsverweigerer" wären, ihre Leistungen entsprechend missbräuchlich in Anspruch genommen hätten, betrüge der "Schaden" gerade 28 Prozent des Schadens durch Schwarzarbeit."
Zugegeben, der Artikel ist aus dem Jahre 2003 aber ich möchte bezweifeln, dass sich die Missbrauchssituation seitdem merklich verändert hat. Das nächste Mal also bitte den Verstand einschalten, bevor man solche Hasstriaden hier los lässt.
Zum Thema: Die Idee find ich auf jeden Fall sehr interessant. Ob die genaue Summe nun anmessen ist und die einzelnen Details vernünftig sind, darüber zu urteilen möchte ich mir jetzt nicht anmaßen, aber man sollte eine solche Lösung zumindest ernsthaft in Erwägung ziehen.
Was ich als mögliches Problem sehe ist der Bereich z.B. im Niedriglohnsektor, wo Arbeit eher als finanzielle Notwendigkeit denn als von sich ausgehenden Wunsch der eigenen Verwirklichung angesehen wird. Dort könnte ich mir vorstellen, dass viele die Beschäftigung aufgeben und diese Jobs dann entweder verlagert werden oder bei Dingen, die nicht verlagert werden können, aufgrund von notwendigen Lohnerhöhungen (damit die Jobs wieder interessant werden) sich bestimmte Dienstleistungen verteuern (Beispiel Abfallwirtschaft).
Ist halt alles nicht so einfach...