lies dir mal folgendes durch:
Im Buddhismus gibts es keinen schöpfenden, strafenden oder eifersüchtigen Gott, wie
wir ihn aus den monotheistischen Religionen des nahen Ostens kennen.
Es gibt aber die sechs Daseisbereiche: Paranoiabereich, Hungergeister, Tiere,
Menschen, Halbgötter und Götter.
Diese entsprechen sechs Störgefühlen:
Zorn, Geiz/Gier, Dummheit, Begierde/ Anhaftung,Eifersucht und Stolz.
Diese Bereiche werden allerdings nicht ewig erlebt, nur solange die Eindrücke im
Geist vorherrschen.
Im Buddhismus gibt es keinen Anfang vom Geist, sondern Geist ist wie der Raum,
offen, klar/bewusst und ohne jede Grenze.
Im Geist/Bewusstsein erleben wir Gedanken und Gefühle innerlich, sowie Situationen,
Welten und Universen äusserlich.
Unser Geist hat jedoch einen Baufehler, wie ein Auge kann er alles draussen sehen,
aber sich selbst nicht.
Der wahrnehmende Geist erfährt sich jedoch als ein "Ich", während das wahrgenommene
automatisch zum Du oder Objekt wird.
Aus dieser Dualität entstehen die Verschiedenen erlebten Störgefühle, die widerum zu
den einzelnen Bereichen führen.
Doch wenn der Geist sich selbst erkennt, wenn Subjekt, Objekt und Tat zu einer
Einheit verschmelzen, dann löst sich diese getrennte Wahrnehmung auf.
Dann löst sich auch Karma auf, weil da keine Zielscheibe mehr ist, und wir sorechen
von Erleuchtung.
Die einzelnen Bereiche werden mehr oder weniger "real" erlebt.
Als Mensch hat man die Möglichkeit zu meditieren, Buddhas Belehrungen zu hören und
kann auch vernünftig mit Ursache und Wirkung (Karma auf au