Mittlerweile hat Mutti wohl gelernt, dass man am besten gar nichts oder nur erfundenes über und in M-V erzählt...
Beim politischen Aschermittwoch in Demmin erfand sie einfach mal die Geschichte, dass die geringere Verschuldung unseres Bundesland etwas mit ihrer Partei zu tun hätte.
Toll sei auch der Verdienst der CDU zu werten, die Arbeitslosenzahl gesenkt zu haben.
Dass der Ort, in dem sie sprach, rekordverdächtige 22% Arbeitslose hat, liess sie unter den Tisch fallen...
Den über 1000 Spacken, die ihr zujubelten, fiel dies nicht weiter auf, von denen betraf es ja keinen.
An die Gastronomie, denen sie auf Wunsch der FDP die Wasserhähne vergoldete, ging der der halbherzige Appell, "vernünftige" Löhne zu zahlen.
Und auch die jungen Familien mögen doch bitte aus diesem Jammertal nicht wegziehen...
Wenn man jetzt noch bedenkt, dass sie kein Wort über Wulff und Gauck verlor und die FDP, kann man der OZ nur zustimmen:
Es bedurfte schon einer gewissen Chuzpe, all diese heiklen Themen nicht mit einer Silbe anzusprechen.
In keinem der vorangegangen Jahre hatte Merkel derart an den Erwartungen ihrer treuen Anhänger vorbeigeredet wie in diesem Jahr. Doch denen war das offenbar inzwischen schon egal. Sie feierten „ihre“ Kanzlerin – und deren lautes Schweigen.
Die Krönung und "passend" zum Motto "ZEIT FÜR KLARE WORTE" waren ein gänzlich unbekannter und EU-Abgeodneter namens Werner Kuhn, dessen Kalauer Angies Mundwinkel um weitere Zentimeter absacken liessen.
Dem rhetorischen Rohrkrepierer Caffier hörte traditionell ja wieder gar keiner zu...