Da werden die Arbeitslosenzahlen wohl mal bissel ansteigen seit langen...
01.06.2012 - 23:13 Uhr
Dulotax
ich habe gestern in unseren Schlecker wollen und wunderte mich, warum dort schon von draussen alles reingeräumt wurde.
ich fragte ob schon zugemacht würde.. die Antwort: es ist aus, alles aus.. Die Mitarbeiterin hatte Tränen in den Augen.
Später stand dann an der Tür "wegen Krankheit geschlossen"
Ja, so kann es gehen. Die Mitarbeiter haben auch lange gehofft und gebangt, das zehrt an den Nerven.
Mir hats richtig Leid getan.
02.06.2012 - 13:42 Uhr
Na wenigstens konnten sich die Verantwortlichen für die Pleite rechtzeitig mit prallgefüllten Taschen aus der Firma absetzen.
Nun fordern andere wieder das Geld der Steuerzahler, um damit irgendwas zu bewerkstelligen, anstatt das angehäufte Vermögen der Verantwortlichen zu kassieren.
Da kann man nur für dich hoffen, dass du selbst niemals in eine solche Situation kommst und sich andere dann hinstellen und dir mitteilen das sie dass soviel interessiert wie der jährliche Niederschlag in Tibet.
04.06.2012 - 12:48 Uhr
Armine
Beim Militär werden Menschen „verwendet“. Denn sie sind dort genauso ein Ding wie Autos oder Gewehre, eine Sache die aufgebraucht, ja sogar „verheizt“ wird. In der zivilisierten Welt ist eine solche Sicht auf Mitmenschen hingegen verpönt, eben weil sie dann nicht mehr als Mensch betrachtet werden, sondern als Gegenstand ohne eigenen Willen und eigene Bedürfnisse. Warum wir das erwähnen? Weil ein FDP-Chef gerade mehr als zehntausend arbeitslos werdenden Menschen empfohlen hat, sich mal schnell um eine A. zu bemühen. So als wären sie Maschinen, die sich um jemand neues kümmern sollten, der sie einsetzt und bedient. Man könnte dem Parteichef zugute halten, dass er lange bei der Bundeswehr gearbeitet hat und die zynische und unmenschliche Sprache des Militärs zu seiner Lebenswelt gehört. Muss man aber nicht. Weswegen wir spaßeshalber mal wieder aus dem „Schockwellenreiter“ zitieren: „Wenn es ein Phänomen wie das absolute Böse überhaupt gibt, dann besteht es darin, einen Menschen wie ein Ding zu behandeln.“
Quelle: neusprech.org
04.06.2012 - 13:39 Uhr
Armine
Die Überschrift des Artikels lautete: "A -wie Anschlussverwendung"
"Da kann man nur für dich hoffen, dass du selbst niemals in eine solche Situation kommst und sich andere dann hinstellen und dir mitteilen das sie dass soviel interessiert wie der jährliche Niederschlag in Tibet"
hab ich durch, mehrfach.. stand nich in der zeitung und hat die leute noch weniger interessiert wie tibetischer niederschlag...
04.06.2012 - 17:57 Uhr
Samsastraum
Naja wenn sichs um eine Person handelt ist das auch nicht erwähnenswert.Aber hier geht es ja um ein paar mehr.
ja himmel, was glauben die menschen denn wie man das erreicht?
04.06.2012 - 18:23 Uhr
Samsastraum
Unglücklich gelaufen für die Schlecker Mitarbeiter kann man da nur sagen.Nur mit dem Unterschied das Autos mehr wert sind als Drogeriemärkte.
04.06.2012 - 18:27 Uhr
Samsastraum
So nen Opel ist ja auch gefragt im Ausland
04.06.2012 - 18:29 Uhr
@Der Kaui
Ich auch, und es stand genauso wenig in der Zeitung oder hat jemanden interessiert. Im Gegenteil, die Menschen wenden sich ab und sehen weg.
Ich hatte dazu noch ein Kind zu versorgen!!
Das ist ein entsetzliches Gefühl und wenn du das kennst, kann ich deine Einstellung noch weniger nachvollziehen.
Gerade dann solltest du doch verstehen können, wie es diesen Menschen jetzt geht und welche Existenzängste so etwas weckt.
Du bist noch relativ jung, nimm einmal jemanden der einige Jahre älter ist und auch noch Kinder hat, so ein Mensch hat es in diesem Fall um ein vielfaches schwerer.
04.06.2012 - 19:16 Uhr
Jeder kann mal seine Arbeit verlieren.
Es ist dann nur die Frage, was man dann macht.
Sich in sein Schicksal ergeben und nichts tun, oder aber fleißig bewerben und wieder um einen neuen vernünftigen Arbeitsplatz bemühen.
Erstere, also die faulen, werden ja leder als der typische Arbeitslose dargestellt, auch wenn der Großteil der Arbeitslosen eindeutig zu den fleißigen Bewerbern gehört.
Nur fallen die nicht durch dummdreistes faules Prollgehabe in Fernsehsendungen auf, sondern nutzen die Zeit sinnvoller zur Arbeitssuche.
Warum manche Firmen die Damen von Schlecker einstellen möchten, ist auch klar. Sie sind es gewohnt schlecht bezahlt, schlecht behandelt und unter Druck gesetzt zu werden. Sie wurden jahrelang eingeschüchtert und lassen sich herumschubbsen.
04.06.2012 - 21:26 Uhr
Samsastraum
Ist doch toll so bekommen sie gleich nen Anschluss und müssen sich noch nicht mal neu anpassen.
04.06.2012 - 21:28 Uhr
Nur kommen sie aus Vollzeitverträgen, und brauchen keine 400,- Jobs oder Teilzeitstellen.
Und schon finden sie nichts mehr.
Es ist nunmal ein Unterschied, ob jemand gerade aus der Lehre kommt und vielleicht noch bei seinen Eltern wohnt, oder ob man von dem Lohn seinen Lebensunterhalt bestreiten muss und eine Familie zu ernähren hat.
04.06.2012 - 21:34 Uhr
Samsastraum
Ich seh da gar kein Problem.Wenns halt nur Teilzeitangebote gibt dann sollen sie doch froh sein das sie nicht den ganzen Tag arbeiten müssen.So bekommen sie den rest vom Amt und haben genauso viel als wenn sie Vollzeit arbeiten gehen.
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