An sich schielen nur die Discounter auf die Damen von Schlecker.
Sie erhoffen sich durch sie nicht so lästige Dinge, wie Betriebsräte, Mindestlöhne, Urlaubsansprüche, ärger mit Gewerkschaften und so.
Was die Damen ja nie hatten, werden sie ja auch nicht wollen, so die Denkweise der Discounter.
04.06.2012 - 21:37 Uhr
Samsastraum
Da haste recht
04.06.2012 - 21:40 Uhr
die hätten was vernünftiges lernen sollen
05.06.2012 - 0:50 Uhr
05.06.2012 - 6:01 Uhr
Armine
Anton Schlecker auch.
05.06.2012 - 9:52 Uhr
Dulotax
Es ist mit Gehaltstufen und Tätigkeitsbereichen wie mit Besteck...
Es gibt:
Plastebesteck was man sofort nach Benutzung wegwirft
Alubesteck was nach der Wende keiner mehr haben wollte
so genanntes Grillbesteck was billig ist und nur zum Grillen genutzt wird
Haushaltabesteck was jeden Tag gebraucht und leicht ersetzbar ist
und es gibt das Silberbesteck oder letztlich den goldenen Löffel, welches von Generation zu Generation weitergegeben wird.
Nicht anders verhält sich das bei Arbeitnehmern und dementsprechend werden diese auch von "abwertend" bis hin zu "unverzichtbar" behandelt.
06.06.2012 - 16:05 Uhr
Armine
Zuletzt ging man so vor, die Damen als "abwertend" zu benoten...
Da dies aber in der Politik offiziell nicht ohne Widerstand öffentlich gemacht werden kann, werden ihre Fähigkeiten auf einmal zum Tafelsilber:
Arbeit als Erzieherin oder Altenpflegerinnen.
Frau Ministerin ICH KANN KEINE KRIPPEN UND KINDERGARTENPLÄTZE Schröder findet das toll, die tickt nach dem Motto, ich finde bin unfähig, aber nicht unfähig genug, noch eine weitere dumme Idee in die Welt zu setzen.
Wir dürfen uns also darauf einstellen, dass überall, wo ein Mangel an Fachkräften herrscht (mitunter nicht ohne Grund, siehe Entlohnung), eine Schlecker Frau an den Start geht...
Es fehlen Witschaftsingenieure...kein Problem, es fehlen Lehrer...kein Problem...IT_Experten....kein Problem.
Die Mädels machen das schon.
Blöd nur, dass man Schlecker Frauen theoretisch nicht zur Erzieherin umschulen darf, da dies ein offizieller erlernbarer Beruf ist, bei dem es bis vor kurzem (Stichwort Bildungsoffensive der Kanzlerin) noch darum ging, ob man so etwas nicht sogar studiert haben sollte...von Fachhochschule mal abgesehen.
Da passt ja ganz prima das Betreuungsgeld, die Fernhalteprämie, die das offensichtliche Versagen der Ministerin zahlenmäßig unaufälliger gestalten soll.
Die katholische Kirche findet´s im übrigen gut, das Betreuungsgeld, die CSU sowieso.
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