@sjtoeregoere: stimme dir zu, wer in den
bau fährt soll erstmal beweisen, dass er
resozialisiert ist und nicht andersrum.
Problematisch wirds leider dann, wenn ein
überforderter Psychologe, der aufgrund zu
knapper Kassen und überfüllter Gefängnisse
nicht allen Personen die gleiche
notwendige Aufmerksamkeit zukommen lassen
kann und dann ein verstecktes Anzeichen
für eine Wiederholungswahrscheinlichkeit
übersieht. Insofern kann man das
Jutizsystem vielleicht doch kritisieren.
Das mit dem Problem der Freiheit meinte
ich jetzt eher allgemeiner also z.B. mit
Stichwort Terrorismus. Es bleibt eben
immer ein Spagat zwischen gewünschter
Freiheit und notwendiger
Kontrolle/Überwachung.
@Skip: nochmal kurz zu dem "Gelaber" was
du meintest

Sicherlich kann ich nachvollziehen dass
andere da vielleicht etwas... sagen wir
mal... rigoroser... sind als ich.

Ich
finde es nur sehr gefährlich diese
Personen immer gleich zu entmenschlichen
(und genau sowas lese ich aus den ersten
Postings hier im Thread raus) und als
etwas hinzustellen, was mit einem selbst
nichts mehr gemein hat.
Zur Menschlichkeit gehören nunmal auch
diese Abgründe. Dort wo eine "gesunder"
Person diese Abgründe kontrollieren kann
(oder sie garnicht in Erscheinung treten)
gibt es auch Leute, die aus welchen
Gründen auch immer, diese Fähigkeit nicht
haben und genau an dieser Stelle frage ich
mich, wie viel sie persönlich Schuld
tragen.
Versteht mich nicht falsch, ich bin
natürlich dafür diese Leute zum Schutz der
Gesellschaft von eben dieser Gesellschaft
zu seperieren, und wenn sie nicht
therapierbar sind, dann eben bis ans Ende
ihres Lebens. Alles andere (Todesstrafe
für diese Leute) wäre dann aber
Euthanasie...