Ich denke wir können als Patienten am unteren Ende am ehesten was tun, in dem wir dem Arzt auch freundlich und bestimmt sagen, daß wir mit gewissen Bahandlungen die uns offensichtlich nichts bringen oder Medikamenten von denen wir nur Nebenwirkungen haben, nicht einverstanden sind.
Das ist ja diese Eigenverantwortung. Wir müssen Sie auch durchsetzen, um sie übernehmen zu können. Der Mensch darf nicht mehr nur eine "Nummer" sein, sondern Mensch!
Und da fängt es schon an, daß eben gewisse Medikamente viel zu lange auf dem Markt sind die eigentlich nicht da hin gehören.
Bei den Benzodiazepinen, jeder kennt zumindest den Namen Valium oder Faustan, hat es 20 Jahre gedauert bis endlich akzeptiert wurde, daß sie bei längerem Gebrauch abhängig machen.
Nur da fängt es auch schon wieder an:
Was heisst längerer Gebrauch? Sind es Tage, Wochen, Monate? Jahre? Jeder definiert so ein schwammiges Wort anders.
Für mich heisst zum Beispiel "länger" wenns mehr als 3 Monate sind.
Für den anderen sind es mehr als 2 Wochen und für den nächsten mehr als ein halbes Jahr.
Da müssen zum Beispiel Kriterien festgelegt werden und Zeiträume genannt werden.
Jeder Patient kann beim Hersteller eines Medikamentes auch anrufen und sich einen Bogen zusenden lassen bei dem er die Nebenwirkungen eintragen kann. Das was jetzt in den Packungsbeilagen steht ist viel zu schwammig, da die meisten Ärzte ja keine Zeit haben nun auch noch die Nebenwirkungen zu notieren um sie an den Hersteller zu senden. So entsteht ein falsches Bild, eben weil bei den 1 von Tausend genau die nicht mitgezählt worden sind die die Nebenwirkung haben, aber sie nicht angeben oder der Arzt sie nicht weiterleitet.
Schlussendlich ist der Arzt wieder in der Roten Liste und liest daß es ja nur 1 von tausend ist bei dem dies und das aufgetreten ist. es ist ein kreislauf wo wir alle etwas dazu beitragen können.
es gibt zum beispiel auch eine webseite
www.klinikbewertungen.de, dort kann man seine Erfahrung mit Krankenhäusern schildern. Auch so kann man einen Beitrag dazu leisten, daß die versorgung verbessert und hier und da umgedacht wird.