Freunde und Singles in Mecklenburg-Vorpommern

Heizkosten! Frage an findige Rechner!!
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Kann man die Funktionsweise dieser Temperaturmeßraketen nicht irgendwo nachlesen ?

Wikipedia oder ganz schnöde Google ?
06.01.2009 - 18:55 Uhr
QuDDel
Rechne doch selbst, hier ist die Formel zu finden: http://de.wikipedia.org/wiki/Heizung#Wirtschaftlichkeit_und_Betriebskosten )
06.01.2009 - 18:55 Uhr
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P.S. Ich habe diesem Hokuspokus auch nicht getraut und direkt hinter der Ölheizung Wärmerechner einbauen lassen. Denn was ist, wenn die Sonne auf diese komischen Geräte scheint bzw. auf den Heizkörper ...
06.01.2009 - 18:56 Uhr
QuDDel
Hmm, da Heizkörper ihren Wirkungsgrad maximieren, wenn sie *unter* einem Fenster angebracht sind, ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie von Sonnenstrahlen gekitzelt ewrden eher sehr gering, gelle?
Un jetzt komm mir nicht mit Fenstern in der anderen Wand, sowas kenn ich als Stadtkind nicht
06.01.2009 - 18:59 Uhr
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Dachfenster ...

06.01.2009 - 19:05 Uhr
QuDDel
Ach verdammt, ich denk einfach nicht weit genug
06.01.2009 - 19:07 Uhr
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@Kaui Ich persönlich würde ja schon wieder den klassischen Abrechnungsfirmen, wie z.B. techem eine Mail schicken
06.01.2009 - 19:08 Uhr
also ein ganz findiger fuchs teilte mir mal mit, dass nasse handtücher um das thermostat die messung beeinflusst ^^
06.01.2009 - 19:28 Uhr
Nick_37
"ssen, ich selbst heize noch zusätzlich mit meinem Kachelofen... Wenn die Dinger auf die Umgebungsluft reagieren würden, d"

das ist richtig, diese dinger reagieren nur auf umgebungstemperatur

heute werden die digitalen messgeräte verwendet, damals habe ich noch die verdunsterröhrchen verbaut


"also ein ganz findiger fuchs teilte mir mal mit, dass nasse handtücher um das thermostat die messung beeinflusst ^^ "

damit erreichst du nur einen wärmestau


die dinger zählen immer auch im sommer, wenn die sonneneinstrahlung auf dei räume sehr hoch ist
06.01.2009 - 19:33 Uhr
Spion-Team
joar und wie kann das dann rechtens sein wenn diese form der Verbrauchsmessung ganz offensichtlich nicht genau ist sondern im gegenteil stark zu ungunsten des Verbrauchers agieren?
06.01.2009 - 19:53 Uhr
Nick_37
lese dir dazu die agb´s der stadtwerke rostock durch, diese hast du mit unterzeichung des mitvertrages akzeptiert

es steht drinne "das es sein kann, das auch bei anderer wärmeeinsrtahlung ein höhere verbrauch möglich sein kann"
06.01.2009 - 20:14 Uhr
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Sühst, sag ich doch - morgens ne Schippe Uran auf´n Kessel und der Wald ist grün.

Aber hey - warum nicht nach guter GEZ-Manier ne Anfrage an techem zur konkreten Funktionsweise ?
06.01.2009 - 20:23 Uhr
QuDDel
Das Ergebnis bitte hier posten - ich bin mal wieder brennend interessiert
06.01.2009 - 20:24 Uhr
LadyDana
Sag mal, habt ihr alle studiert? Frau versteht echt nur Bahnhof.
06.01.2009 - 20:27 Uhr
Ich hörte mal von jemanden der sich in einem Internetauktionshaus die Plastehalter für die Rörchen bestellt hat und dies nur 3 Monate im Jahr an der Heizung beliess und sonst ohne diese sehr "zuverlässigen Messgeräte" seine Heizung benutzte aber ich hab ihm damals schon gesagt das ist illegal lass das lieber.
06.01.2009 - 20:27 Uhr
Also QuDDel die Antwort auf meine Anfrage lautet im ungefähren Wortlaut: "...diese Röhrchen stellen nur die Verteilung der Heizkosten fest. Wenn bei ihnen durch Verdunstung im Röhrchen zwei Striche dazu kommen dann kommen die auch bei ihrem Nachbarn dazu. Das heißt unten an der Uhr wird der Gesamtverbrauch abgelesen und diese Röhrchen sollen nur die Prozentverteilung der Heizkosten wiederspiegeln. "

P.S. als Tipp alle Leute mit einer Dachwohnung mal in Rechtskommentaren zu solchen Themen nachlesen weil wie schon angeführt meine Dachwohnung hat Seiten mit Fenstern und unsere Heizkosten werden um 15% gesenkt bei der Abrechnung.
06.01.2009 - 20:31 Uhr
Nick_37
die an den heizkörpern angebrachten verdunstungsröhrchen (sog. heizkostenverteiler) messen nicht den ölverbrauch. dieser geht zwar in die gesamtheizkosten ein, aber zu den heizkosten gehören nicht nur die brennstoffkosten, auch andere kosten, die mit der heizungsanlage im zusammenhang stehen, zb. wartungskosten, betriebsstrom, kosten der verbrauchserfassung, miete bzw. wartung der heizkostenverteiler etc.. also, es erfolgt eine verbrauchserfassung der verbrauchten energiemenge nach einem bestimmten maßstab. die berechnung erfolgt unter berücksichtigung eines umrechnungsfaktors der in einer din festgelegt ist. die heizkostenverteiler müssen an allen heizkörpern in der gleichen höhe und seitlich gesehen in der mitte installiert sein und es darf in einem mietobjekt auch nur eine art von hkv verwendet werden, also entw. verdunstungsprinzip oder digitale messung. letztere ist exakt und misst ausschließlich am heizkörper durch kontakt (punktschweißung). bei den vdr wirkt sich auch die raumtemperatur aus, so wird im sommer bei hohen temperaturen wie in deiner dachwohnung durchaus denkbar, ein verbrauch gemessen, der defakto nicht existiert. rein theoretisch spielt das aber keine rolle, da es wieder rein theoretisch bei allen anderen mietern ebenso ist, was aber praktisch durch die unterschiedliche lage der wohnungen im haus nicht so ist. das sind aber zulässige toleranzen, gegen die man nichts machen kann. es ist auch nicht möglich, vom vermieter zu fordern, die hkv gegen die hkv mit digitaler messung zu ersetzen. die wärmemessungen werden von dienstleister angeboten und durchgeführt (z.b. techem). diese vermieten dann die erfassungsgeräte an die vermieter, wodurch kosten entstehen, die an die mieter im rahmen der heizkostenabrechnung weitergereicht werden. ebenso die kosten der verbrauchserfassung, sogar die benachrichtigung der mieter über den termin der ablesung lässt man sich gut bezahlen. die verdunstungsröhrchen sind billiger als die digitalen geräte
06.01.2009 - 21:00 Uhr
QuDDel
Die messen also gar nicht sondern setzen nur den Gesamtverbrauch in Relation zueinander? Wieder etwas gelernt.
06.01.2009 - 21:04 Uhr
Nick_37
Wenn durch andere Energiequellen geheitzt wird, im Sommer, durch Sonne auf der Südseite oder Kaminofen - Kachelofen. Gemessen wird eigentlich die Raumtemperatur und nicht nur die Heizkörpertemperatur. Natürlich spielt die Energieeffizienz des Heizkörpers eine Rolle.
06.01.2009 - 21:21 Uhr
Nick_37
In der Regel werden nur 50% der Heizkosten über den tatsächlichen Verbrauch abgerechnet und 50% werden pauschal auf die Quadratmeterzahl der Wohnungen umgelegt. Die Genauigkeit der sog. Heizkostenverteiler wird von jedem Gericht in Deutschland als ausreichend anerkannt.
06.01.2009 - 21:24 Uhr