Das Problem ist doch, dass es keine Zugehörigkeit zu den Parteien mehr gibt wie vor 20 Jahren etwa.
Damals wusste ich für was die SPD oder die CDU eintritt wenn ich sie wähle. Die Lager waren klar verteilt und die kleinen Parteien waren eben Randerscheinungen.
Heute muss ich mir doch das Wahlprogramm von SPD, CDU, FDP und Grüne genau durchlesen um die Unterschiede zu finden.
Alle sind für Umweltschutz, Bildungspolitik, soziale Versorgung usw. Der einzige große Unterschied ist, wie die Parteien das Geld bekommen "wollen" um ihr Programm durchzuboxen. Am Ende kommt es eben doch anders.
Habt ihr euch mal eine Diskussion auf ZDF, ARD oder sonstigem angeschaut? Wen da eine Frage aus dem Publikum kommt, wird erstmal soweit ausgeholt das kein Mensch versteht wovon der eigentlich redet.
Sollten die Politiker nicht anfangen wieder Politik zu machen die auch für den "kleinen" Mann verständlich ist, geht die Wahlbeteilgung eben zurück.
Oder hat euch damals 7. Klasse Gemeinschaftskunde nicht gestört warum man schon bei der Stimmenauszählung für den Bundestag ein Mathestudium braucht